Gemeinsam vorbereitet auf jeden Notfall
Behörden und Rettungsdienste bereiten sich so gut wie möglich vor. Sie ergreifen Präventionsmaßnahmen, erstellen Noteinsatzpläne und organisieren Übungen.
Dennoch können sie in einer Notsituation nicht immer allen gleichzeitig helfen. Indem wir uns selbst vorbereiten, sind wir resilienter und können sich die Rettungsdienste auf die Schutzbedürftigsten und auf Menschen mit dringendstem Hilfsbedarf konzentrieren.
Darum ist es wichtig, dass auch Sie vorbereitet sind. Durch einige vorbereitende Schritte können Sie in einer Notsituation schneller und besser reagieren. Das geht allein, aber auch gemeinsam mit Ihrer Familie, Ihren Nachbarn und Freunden.
Wir bereiten uns gemeinsam vor.
Was können Sie tun?
Mit ein paar einfachen Schritten können Sie sich besser vorbereiten:
- Informieren Sie sich über die Risiken in Ihrem Umfeld.
- Erfahren Sie, wo Sie zuverlässige, korrekte Informationen finden können.
- Erstellen Sie einen Notfallplan für Ihre Familie oder Ihren Haushalt.
- Stellen Sie ein Notfallset zusammen.
- Erfahren Sie, was Sie bei Maßnahmen zum Aufenthalt in geschlossenen Räumen oder zur Evakuierung tun müssen.
Denken Sie bei diesen Schritten auch an die Menschen in Ihrem Umfeld:
- Besprechen Sie mit Ihrer Familie, Ihren Nachbarn oder Freunden, was in einer Notsituation zu tun ist.
- Tauschen Sie Informationen aus, sprechen Sie sich untereinander ab und helfen Sie sich gegenseitig bei der Erstellung eines Notfallplans oder bei der Zusammenstellung eines Notfallsets.
- Denken Sie auch an schutzbedürftige Menschen, die in einer Notsituation Hilfe benötigen, wie zum Beispiel Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Kinder oder Menschen mit einer Behinderung.
Vorbereitung beginnt mit den richtigen Informationen
Zuverlässige und korrekte Informationen sind vor, während und nach einer Notsituation wichtig. So wissen Sie, was geschieht und was Sie tun müssen, um sich selbst und andere zu schützen. Achten Sie also darauf, dass Sie wissen, wo Sie diese Informationen finden können.
Behörden und Rettungsdienste verbreiten Informationen über ihre offiziellen Kanäle. Meistens nutzen sie mehrere Kanäle gleichzeitig.
Mit diesen drei einfachen "Checks" sind Sie in einer Notsituation besser informiert:
1. Registrieren Sie sich auf BE-Alert.
BE-Alert ist das Warnsystem der Behörden. In einer Notsituation in Ihrer Nähe können Sie eine Nachricht erhalten per:
- SMS (von der Nummer 1789),
- E-Mail,
- Sprachanruf.
Je nach Situation können Behörden auch eine Nachricht an alle Personen in einem bestimmten Gebiet senden. In diesem Fall können Sie eine Nachricht erhalten, auch wenn Sie nicht registriert sind.
Registrieren Sie sich heute noch auf BE-Alert.
2. Folgen Sie den Kanälen Ihrer Gemeinde und der Rettungsdienste.
Bei lokalen Notsituationen kommunizieren Ihre Gemeinde, Ihre Provinz, die Polizei oder die Feuerwehr über ihre:
- Website,
- Social Media.
Folgen Sie diesen Kanälen schon jetzt.
Weitere Tipps darüber, wie Sie die Kanäle Ihrer Gemeinde oder der lokalen Rettungsdienste finden können.
3. Informieren Sie sich auf krisenzentrum.be.
Auf dieser Website finden Sie:
- Informationen zu Risiken in Belgien,
- Tipps für Ihre Vorbereitung,
- im Fall einer großen Notsituation: die neuesten Updates und klare Anweisungen.
Speichern Sie die Website in Ihren Favoriten. So finden Sie sie schnell wieder.
Ergänzende Informationskanäle
Behörden verwenden manchmal auch andere Mittel, um schnell viele Menschen zu erreichen, zum Beispiel:
- Radio und Fernsehen,
- Onlinemedien,
- Infotafeln, Flyer oder Lautsprecherwagen der Polizei.
Mehr darüber, wie Sie sich am besten auf Notsituationen vorbereiten können.
