Angriff auf einen VIP
Die folgenden Personen werden als VIPs betrachtet:
- Mitglieder der belgischen Königsfamilie
- Ausländische Staats- und Regierungschefs und ihre Familienangehörigen
- Mitglieder belgischer und ausländischer Regierungen
- belgisches Schlüsselpersonal, das nicht in andere Kategorien fällt
- Stabschefs fremder Armeen
- Präsidenten und hohe Beamte internationaler Organisationen
Es kann sich sowohl um Angriffe auf VIPs in Belgien (Belgier und Ausländer) als auch um Angriffe auf Belgier im Ausland handeln.
Ursachen und Folgen
Ursachen
Was können Sie tun?
Für dieses Risiko gibt es keine spezifischen Tipps.
Befolgen Sie unsere allgemeinen Tipps für die Zeit vor, während und nach einer Notsituation.
Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit
Die Zahlen zur Wahrscheinlichkeit und zu den Auswirkungen beschreiben Angriffe auf VIPs von erheblichem Ausmaß. Im BNRA wird ein solches Szenario theoretisch wie folgt beschrieben:
- Ein VIP wird von einem einzelnen Angreifer körperlich angegriffen, entweder in Form eines Faustschlags, eines Tortenwurfes ins Gesicht oder von Hassreden gegen den VIP.
- Ziel des Angriffs ist es, eine politische Botschaft zu vermitteln oder Frustration auszudrücken, was zu geringen Auswirkungen auf die prominente Person führt, nämlich einem Schock oder leichten Verletzungen.
Wie sollten Sie diese Ergebnisse interpretieren?
Im Rahmen der BNRA haben Expertinnen und Experten für jedes Risiko drei Szenarien bewertet: erheblichem, weitreichendem, oder extrem. Auf jeder Seite finden Sie die Ergebnisse des Szenarios mit der höchsten Bewertung, basierend auf der Kombination von Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieses Szenario eintreten wird oder am wahrscheinlichsten ist. Lesen Sie hier mehr darüber, wie Sie die Ergebnisse richtig interpretieren.
Wahrscheinlichkeit
Hoch
Menschliche Auswirkung
Sehr gering
Gesellschaftliche Auswirkung
Sehr gering
Auswirkung auf die Umwelt
Keine Auswirkung
Finanzielle Auswirkung
Sehr gering
Was tun die Behörden?
Jedem VIP kommen von der Ankunft in unserem Land bis zu seiner Ausreise individuelle Schutzmaßnahmen zugute. Diese Schutzmaßnahmen werden auf der Grundlage einer Risiko- und Bedrohungsanalyse bestimmt. Das Nationale Krisenzentrum arbeitet zu diesem Zweck eng mit der föderalen Polizei und dem KOBA zusammen.
Sobald die Maßnahmen bestimmt sind, werden die lokalen Polizeizonen mit ihrer Umsetzung beauftragt. Die Polizei sperrt z. B. Tunnel, um eine reibungslose und sichere Durchfahrt von VIPs zu gewährleisten, und eskortiert sie bis zu ihrem Bestimmungsort. Auch die föderale Polizei erfüllt zahlreiche Aufgaben, um die Sicherheit von VIPs zu gewährleisten. Sie sorgt z. B. für den Nahschutz bestimmter VIPs und unterstützt bei Bedarf die lokalen Polizeizonen.
Das KOBA nimmt auch punktuelle und strategische Bedrohungsanalysen auf einer Skala von 1 bis 4 vor.
- Stufe 1 - Die Bedrohung ist gering.
- Stufe 2 - Die Bedrohung ist mäßig.
- Stufe 3 - Die Bedrohung ist ernst.
- Stufe 4 - Die Bedrohung ist sehr ernst.
Auf der Grundlage dieser Analysen werden sichtbare und weniger sichtbare Vorsorge- und Schutzmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, wichtiger Personen und wichtiger Einrichtungen getroffen.