Küstenerosion und Veränderung der Küstenlinie
Bei einer Küstenerosion verringert sich die physische Landmasse an der Küste. Sie entsteht durch die Wechselwirkung verschiedener natürlicher Prozesse mit der Küste (z.B. Erdrutsche, Küsten- und Flussphänomene).
Die Erosion zeigt sich vor allem durch Sandverwehungen bei schweren Stürmen oder bei Flutwellen. Die Küstenlinie kann sich bei ruhigem Wetter jedoch wieder erholen.
Ursachen und Folgen
Folgen
Was können Sie tun?
Für dieses Risiko gibt es keine spezifischen Tipps.
Befolgen Sie unsere allgemeinen Tipps für die Zeit vor, während und nach einer Notsituation.
Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit
Die Zahlen zur Wahrscheinlichkeit und zu den Auswirkungen beschreiben eine Küstenerosion von Extremes Ausmaß. Im BNRA wird ein solches Szenario theoretisch wie folgt beschrieben:
- Eine Erosion der gesamten Küstenlinie betrifft dicht besiedelte städtische Gebiete und/oder wichtige industrielle Infrastrukturen.
- Der Vorgang ereignet sich tagsüber, in den Ferien oder am Wochenende, wenn sich viele Menschen am Strand aufhalten.
- Die Erosionserscheinung hält mehrere Tage an.
Wie soll man diese Ergebnisse lesen?
Innerhalb der BNRA bewerteten Experten jeweils drei Szenarien pro Risiko: erheblich, groß oder extrem.
Auf jeder Seite findest du die Ergebnisse des Szenarios, bei dem der Wert aus Wahrscheinlichkeit × Auswirkung am höchsten ist.
Das bedeutet nicht, dass dieses Szenario tatsächlich so eintreten wird oder am wahrscheinlichsten ist. Lies hier mehr darüber, wie Sie die Ergebnisse richtig interpretieren(auf Französisch).
Wahrscheinlichkeit
Gering
Menschliche Auswirkung
Gering
Gesellschaftliche Auswirkung
Gering
Auswirkung auf die Umwelt
Sehr gering
Finanzielle Auswirkung
Medium
Was tun die Behörden?
Die "Agentschap voor Maritieme Dienstverlening en Kust" (MDK), Agentur für maritime Dienstleistungen und Küste) ist für den Küstenschutz zuständig. Sie handelt auf der Grundlage eines Strategieplans "Kustvisie".
Die MDK führt präventive Tests durch, um die Küstensicherheit zu überprüfen. Auf der Grundlage dieser Tests wird dort, wo es nötig ist, Sand aufgeschüttet. Dieser Vorgang wird "Vorspülung" genannt. Diese Maßnahmen sind im Masterplan Küstensicherheit beschrieben, der bereits weitgehend umgesetzt wurde.
Bei angekündigten Sturmfluten sendet die MDK eine Warnung an alle zuständigen Stellen, damit Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden können. Die Küstengemeinden können dann ihre besonderen Noteinsatzpläne aktivieren.
Nach einem schweren Sturm kann die MDK einen Messflug durchführen, um die Schäden zu begutachten. Auf dieser Grundlage werden Abhilfemaßnahmen ergriffen, beispielsweise das Abtragen zu hoher Klippen oder die Nivellierung des Strands.