Frost und Glatteis
Bei Glatteis bilden sich Eisschichten auf Gegenständen oder auf dem Boden. Dies kann sich beispielsweise auf die Stromversorgung (bei Eisschichten auf Hochspannungsleitungen), den Schienenverkehr oder den Schiffsverkehr auswirken.
Ursachen und Folgen
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Was können Sie tun?
VORHER
- Überprüfen Sie vor dem Winter, ob Ihre Heizgeräte noch ordnungsgemäß funktionieren.
- Überprüfen Sie die Dämmung der Leitungen: Kälte kann sie beschädigen und dazu führen, dass die Heizung ausfällt.
- Überprüfen Sie Ihr Auto. Sehen Sie z.B. Winterreifen vor.
- Legen Sie eine Decke, einen Eiskratzer und eine Wasserflasche in Ihr Auto.
WÄHREND
- Hören Sie den Wetterbericht und befolgen Sie die Empfehlungen oder Warnungen zur Verkehrssicherheit.
- Melden Sie Glatteis über die App des KMI. So können die Streudienste schneller eingreifen.
Im Haus:
- Stellen Sie den Thermostat auf eine minimale Raumtemperatur ein, die noch angenehm ist. Vermeiden Sie zu hohe Temperaturen.
- Lüften Sie Ihre Wohnung jeden Tag 10 Minuten lang.
- Schließen Sie die Räume, die Sie nicht oder selten benutzen.
- Denken Sie an Ihre Haustiere. Lassen Sie sie drinnen oder sorgen Sie dafür, dass sie ausreichend Futter und Trinkwasser haben.
- Vermeiden Sie CO-Vergiftungen. Benutzen Sie einen offenen Kamin, einen Kohle-, Petroleum- oder Pelletofen oder einen Gas-Durchlauferhitzer? Heizen Sie Ihre Wohnung mit Gas oder Heizöl? Treffen Sie die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen.
- Verursacht Eis (Glatteis) eine Störung der Stromversorgung? Befolgen Sie unsere Tipps für die Zeit vor, während und nach einem Stromausfall.
Müssen Sie nach draußen?
- Ziehen Sie mehrere Schichten Kleidung an und bedecken Sie Ihren ganzen Körper. Tragen Sie z.B. auch eine Mütze. Wenn Sie ohne Kopfbedeckung aus dem Haus gehen, verlieren Sie 30 % Ihrer Körperwärme.
- Seien Sie wachsam, wenn Sie unterwegs sind.
- Fahren Sie mit dem Auto?
- Achten Sie auf die Geschwindigkeit. Seien Sie in Kurven besonders vorsichtig.
- Lesen Sie die Wintertipps für Autofahrer der Wallonischen Agentur für Verkehrssicherheit.
- Nehmen Sie eine Decke, heiße Getränke oder Wasser mit für den Fall, dass Sie in einem Stau stecken bleiben.
- Fahren Sie mit dem Fahrrad?
- Achten Sie auf die Geschwindigkeit und halten Sie Abstand. So müssen Sie weniger oft bremsen.
- Lesen Sie die Wintertipps für Fahrradfahrer der Groupe de Recherche et d'Action des Cyclistes Quotidiens (Forschungs- und Aktionsgruppe der Alltagsradler, GRACQ).
- Fahren Sie mit dem Auto?
NACHHER
Vorsicht bei Tauwetter: Gefrorene Leitungen können beschädigt und undicht werden.
Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit
Die Zahlen zur Wahrscheinlichkeit und zu den Auswirkungen beschreiben ein Glatteis von weitreichendem Ausmaß. Im BNRA wird ein solches Szenario theoretisch wie folgt beschrieben:
- Über einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen bildet sich eine 3 bis 7 cm dicke Eisschicht auf dem Boden oder auf Gegenständen.
Wie kann man diese Ergebnisse lesen?
Im Rahmen des BNRA haben die Experten pro Risiko drei Szenarien bewertet: erheblich, weitreichend oder extrem.
Jede Seite zeigt die Ergebnisse des Szenarios, für das das Ergebnis Wahrscheinlichkeit x Auswirkung am höchsten ist. Das bedeutet nicht, dass dieses Szenario in dieser Weise eintreten wird oder dass es das wahrscheinlichste ist. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die Ergebnisse richtig interpretieren.
Wahrscheinlichkeit
Hoch
Menschliche Auswirkung
Sehr gering
Gesellschaftliche Auswirkung
Gering
Auswirkung auf die Umwelt
Keine Auswirkung
Finanzielle Auswirkung
Gering
Was tun die Behörden?
Das KMI überwacht die Wetterlage genau und gibt Warnungen bei einer (erwarteten) Kältewelle heraus. Diese Warnungen erfolgen in Form von Farbcodes. Auf der Grundlage dieser Farbcodes können lokale oder regionale Behörden verschiedene Maßnahmen ergreifen, zum Beispiel:
- Einrichtung von Winterunterkünften für Obdachlose,
- Umsetzung eines Plans für den Winterdienst, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien.
Weitere Informationen finden Sie hier: