Ausfall der Weltraumdienste
Bei weltraumgestützten Diensten handelt es sich um Dienste, bei denen Technologien im Weltraum eingesetzt werden, z.B. Satelliten in der Erdumlaufbahn. Diese Dienste umfassen:
- Navigations- und Ortungsdienste, z.B. GPS und andere Satellitensysteme, die Zeit- und Positionsinformationen bereitstellen,
- Satellitenbilder zur Unterstützung von Hilfsdiensten, zur Erstellung von Wettervorhersagen und zur Abgabe von Warnungen,
- Kommunikationsdienste, z.B. Breitbandinternet und Datenübermittlung für zivile, militärische und kommerzielle Zwecke.
Ursachen und Folgen
Ursachen
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Was können Sie tun?
Die richtigen Reaktionen bei einer Störung der weltraumgestützten Dienste hängen von den verursachten Folgen ab. Lesen Sie unsere Tipps bei folgenden Ereignissen:
- Störung der digitalen Infrastruktur,
- Störung der Elektrizitätsversorgung.
Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit
Die Zahlen zur Wahrscheinlichkeit und zu den Auswirkungen beschreiben eine Störung der weltraumgestützten Dienste von extremem Ausmaß. Im BNRA wird ein solches Szenario theoretisch wie folgt beschrieben:
- eine Störung, die mehrere Dienste gleichzeitig beeinträchtigt,
- mehr als sieben Tage dauert
- und unumkehrbare Schäden verursacht.
Wie sollten Sie diese Ergebnisse interpretieren?
Im Rahmen der BNRA haben Expertinnen und Experten für jedes Risiko drei Szenarien bewertet: erheblichem, weitreichendem, oder extrem. Auf jeder Seite finden Sie die Ergebnisse des Szenarios mit der höchsten Bewertung, basierend auf der Kombination von Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieses Szenario eintreten wird oder am wahrscheinlichsten ist. Lesen Sie hier mehr darüber, wie Sie die Ergebnisse richtig interpretieren.
Wahrscheinlichkeit
Gering
Menschliche Auswirkung
Gering
Gesellschaftliche Auswirkung
Medium
Auswirkung auf die Umwelt
Keine Auswirkung
Finanzielle Auswirkung
Medium
Was tun die Behörden?
Das Königliche Observatorium von Belgien untersucht das Weltraumwetter, das weltraumgestützte Dienste stören kann. Es veröffentlicht täglich Berichte und warnt u.a. vor erhöhter Sonnenaktivität.