Ausfall der medizinischen Versorgung
Bei einer Störung der medizinischen Versorgung ist es nicht mehr möglich, eine angemessene Versorgung zu gewährleisten. Dies kann z. B. auf einen Mangel an Pflegepersonal, Infrastrukturprobleme (Cyberinfrastruktur) oder einen plötzlichen Anstieg der Anzahl hilfsbedürftiger Menschen zurückzuführen sein.
Auf dieser Seite geht es nicht um Probleme, die durch eine Arzneimittelknappheit verursacht werden. Erfahren Sie hier mehr über die Störung der Versorgung mit medizinischer Ausrüstung.
Ursachen und Folgen
Ursachen
Folgen
Was können Sie tun?
VORHER
- Nehmen Sie an einem Erste-Hilfe-Kurs teil und frischen Sie Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig auf.
- Sehen Sie in Ihrem Notfallset (zu Hause, im Auto, im Büro) eine Grundapotheke zur Ersten Hilfe vor, damit Sie selbst Erste Hilfe leisten können. Denken Sie daran, den Zustand der in der Grundapotheke enthaltenen Produkte und Arzneimittel regelmäßig zu überprüfen.
WÄHREND
- Rufen Sie in lebensbedrohlichen Situationen die Nummer 112 an. Die Telefonisten werden Ihnen weiterhelfen. Wenn möglich, verwenden Sie die App 112.be. Über diese App werden Sie schnell an die zuständigen Rettungsdienste weitergeleitet.
- Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, um zu erfahren, was bei Gesundheitsproblemen zu tun ist, die weder dringend noch lebensbedrohlich sind.
- Vermeiden Sie so weit wie möglich Aktivitäten, bei denen ein medizinisches Risiko besteht.
- Sie können Ihren Hausarzt nicht erreichen? Rufen Sie dann den Hausärztebereitschaftsdienst unter der Nummer 1733 an.
NACHHER
Keine spezifischen Empfehlungen.
Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit
Die Zahlen zur Wahrscheinlichkeit und zu den Auswirkungen beschreiben eine Störung der medizinischen Versorgung von extremem Ausmaß. Im BNRA wird ein solches Szenario theoretisch wie folgt beschrieben:
- eine über einen Monat andauernde Störung des öffentlichen Gesundheitswesens, der die lebensnotwendige und nicht lebensnotwendige Versorgung der Patienten beeinträchtigt.
- Alle Krankenhäuser sind betroffen, ohne mögliche Alternativen, und somit eine große Anzahl Patienten.
Wie sollten Sie diese Ergebnisse interpretieren? (Layout Titel 3)
Im Rahmen der BNRA haben Expertinnen und Experten für jedes Risiko drei Szenarien bewertet: erheblichem, weitreichendem, oder extrem. Auf jeder Seite finden Sie die Ergebnisse des Szenarios mit der höchsten Bewertung, basierend auf der Kombination von Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieses Szenario eintreten wird oder am wahrscheinlichsten ist. Lesen Sie hier mehr darüber, wie Sie die Ergebnisse richtig interpretieren.
Was tun die Behörden?
In Belgien verfügt jedes Krankenhaus über einen Krankenhaus-Notfallplan, in dem die Verfahren, die zur Bewältigung eines Massenzustroms von Patienten und/oder zur Gewährleistung des Krankenhausbetriebs bei Ausfall von Dienstleistungen zu befolgen sind, beschrieben sind.
Der FÖD Volksgesundheit ist für die Krankenhäuser in unserem Land zuständig.