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Ausfall der digitalen Infrastruktur

Die digitale Infrastruktur umfasst alle Telekommunikations- und Informationstechnologien und  
-systeme. Bekannte Beispiele sind Mobilfunknetze (wie 4G und 5G) und das Internet. Eine Störung dieser Infrastruktur verhindert die reibungslose Übermittlung von Nachrichten oder Daten. 

Was können Sie tun? 

VORHER  

Vereinbaren Sie mit Ihrer Familie, wo Sie sich treffen können, wenn Sie einander nicht erreichen können. 

WÄHREND 

 

  • Telefonieren oder surfen Sie nicht unnötig. Halten Sie das Netz für wichtige Anrufe frei. 
  • Sind die Notrufzentralen (112/101/100) nicht erreichbar? Dann sind alternative Nummern verfügbar. Verwenden Sie diese Nummern nur in Notfällen. 

NACHHER 

Warten Sie ein wenig, bevor Sie telefonieren oder surfen.  Geben Sie dem System Zeit, sich zu stabilisieren. 

Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit 

Die Zahlen zur Wahrscheinlichkeit und zu den Auswirkungen beschreiben eine Störung der digitalen Infrastruktur von erheblichem  Ausmaß. Im BNRA wird ein solches Szenario theoretisch wie folgt beschrieben: 

  • eine landesweite und weniger als eine Stunde dauernde Unterbrechung der Telekommunikationsdienste eines einzelnen Anbieters. 

Wie sollten Sie diese Ergebnisse interpretieren? 

Im Rahmen der BNRA haben Expertinnen und Experten für jedes Risiko drei Szenarien bewertet: erheblichem, weitreichendem, oder extrem. Auf jeder Seite finden Sie die Ergebnisse des Szenarios mit der höchsten Bewertung, basierend auf der Kombination von Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieses Szenario eintreten wird oder am wahrscheinlichsten ist. Lesen Sie hier mehr darüber, wie Sie die Ergebnisse richtig interpretieren

Wahrscheinlichkeit

Hoch

Menschliche Auswirkung

Sehr gering

Gesellschaftliche Auswirkung

Medium

Auswirkung auf die Umwelt

Keine Auswirkung

Finanzielle Auswirkung

Medium

Was tun die Behörden? 

Das Belgische Institut für Post- und Fernmeldewesen (BIPF) überwacht die Sicherung und die Sicherheit der elektronischen Kommunikationsnetze. 

 

Die Betreiber der elektronischen Kommunikationsnetze sind verpflichtet, dem BIPF alle Sicherheitsvorfälle zu melden, die erhebliche Auswirkungen auf ihre Netze oder Dienste haben. Gemeinsam mit den Betreibern ergreift das BIPF auch die notwendigen Maßnahmen, um die Verfügbarkeit und Sicherheit der Netze zu gewährleisten, wobei kritischen Infrastrukturen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. 

 

Das BIPF überprüft jährlich diese Sicherheitsmaßnahmen und stellt sicher, dass die Betreiber auf Zwischenfälle reagieren können. Darüber hinaus führt das BIPF proaktiv Projekte zur Stärkung der Resilienz des Sektors durch, insbesondere bei Stromausfällen. Ziel dieser Projekte ist es, die Online-Dienste so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, auch während Zwischenfällen. 
 

Im Fall eines Ausfalls elektronischer Kommunikationsnetze oder -dienste steht das BIPF unter anderem mit dem Nationalen Krisenzentrum, dem Zentrum für Cybersicherheit Belgien und den Sicherheits- und Nachrichtendiensten in Kontakt, um Zwischenfälle weiterzuverfolgen.