Verwundbarkeit von Software / Hardware
Bei Anfälligkeiten handelt es sich um Schwachstellen oder Konzeptions- oder Implementierungsfehler in einem Computersystem, einem Netzwerk oder einer Anwendung, die die Sicherheit beeinträchtigen kann.
An sich haben diese Schwachstellen oder Fehler keine Auswirkungen auf die Dienste des Systems, können aber ein Risiko darstellen, wenn ein Angreifer sie ermittelt, um sie auszunutzen, z. B. um sensible oder vertrauliche Informationen zu extrahieren oder einzusehen, um diese zu sammeln und/oder zu verbreiten.
Beispiele für Hard- oder Software-Anfälligkeiten:
- Hardware (physische Geräte wie Computer, Tablets usw.): unzureichende Wartung oder unsachgemäße Installation von Speichermedien, keine regelmäßige Ersetzung von Komponenten, Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit, Staub oder elektromagnetischer Strahlung und Anfälligkeiten aufgrund von Spannungs- oder Temperaturschwankungen. Außerdem können eine nicht gesicherte Speicherung und technische Fehler Risiken bergen.
- Software (Programme und Anwendungen): fehlerhafte Einstellungen, unzureichende Dokumentation, fehlender Prüfpfad, falsche Zuweisung von Zugriffsrechten und Abhängigkeit von Lizenzen.
Ursachen und Folgen
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Was können Sie tun?
VORHER
Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die Sie als Organisation oder Unternehmen ergreifen können:
- Auf Safeonweb@work finden Sie Tipps und Tools zur Verbesserung der Cybersicherheit Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens.
- Das Zentrum für Cybersicherheit Belgien (ZCB) stellt ein "Framework" zur Verbesserung Ihrer Cybersicherheit zur Verfügung.
- Das Zentrum für Cybersicherheit Belgien (ZCB) stellt allen belgischen Unternehmen eine Bibliothek mit Referenzdokumenten zur Cybersicherheit zur Verfügung.
- Registrieren Sie Ihre Organisation auf ZCB Safeonweb für mehr Sicherheit.
- Als KMB können Sie außerdem die Seite "Mein cybersicherer KMB" des FÖD Wirtschaft (NL/FR) besuchen.
Sind Sie ein privater Internetnutzer? Besuchen Sie safeonweb.be für eine Lösung für häufige Cybersicherheitsvorfälle.
WÄHRENDDESSEN
- Cybersicherheitvorfälle können dem Zentrum für Cybersicherheit Belgien gemeldet werden.
- Die ZCB-Website bietet auch Informationen über erste Maßnahmen bei einem Cyberangriff.
NACHHER
- Sind Sie Opfer von Cyberkriminellen? Melden Sie dies der Polizei.
Wahrscheinlichkeit
Hoch
Menschliche Auswirkung
Sehr gering
Gesellschaftliche Auswirkung
Gering
Auswirkung auf die Umwelt
Keine Auswirkung
Finanzielle Auswirkung
Gering
Was tun die Behörden?
Das Zentrum für Cybersicherheit Belgien (ZCB) überwacht, koordiniert und kontrolliert die Umsetzung der belgischen Cybersicherheitsstrategie und ist mit der Erkennung, Beobachtung und Analyse von Online-Sicherheitsproblemen beauftragt.
Seit dem 20. November 2024 ist eine europäische Verordnung mit der Bezeichnung Cyber Resilience Act (CRA) in Kraft. In dieser Verordnung werden Mindestanforderungen an die Cybersicherheit für alle vernetzten Produkte (Smartphones, Laptops, Smartwatches, mobile Anwendungen usw.) auf dem EU-Markt auferlegt. Dadurch soll die Sicherheit des Internets der Dinge (IoT) erhöht werden.