Pipelines

Canalisations
Planification d'urgence
Sofort nach der Gasexplosion von Ghislenghien hat der Minister des Innern Patrick DEWAEL das Krisenzentrum beauftragt, die in den provinzialen Noteinsatzplänen vorgesehenen Teile über den Transport gasförmiger und anderer Produkte durch Leitungen zu vergleichen, im Hinblick auf die Einrichtung einer Standardstruktur in Absprache mit den Provinzgouverneuren.
Pipelines -(c)Belga

Das Krisenzentrum hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die den spezifischen Teil des provinzialen Noteinsatzplans in Sachen Transport durch Leitungen ausarbeitet. Es entwickelt für diesen spezifischen Teil mit den Vertretern der Provinzgouverneure, der zivilen Sicherheit und der Feuerwehrdienste eine Standardstruktur. Hierfür stützt die Arbeitsgruppe sich auf das, was bereits in den provinzialen Plänen besteht, und auf die Lehren, die aus der Katastrophe von Ghislenghien vom 30. Juli 2004 gezogen worden sind.

Hieraus ist insbesondere der "Leitfaden Noteinsatzplanung in Sachen Leitungen für Transport und Transit gasförmiger und flüssiger Stoffe in Belgien" entstanden. Die in diesem Leitfaden enthaltenen Unterlagen können in bestehende Noteinsatzpläne eingegliedert werden oder die Grundlage für die Erstellung neuer Noteinsatzpläne bilden. Dieses Vorgehen soll dazu dienen, von Gasleitungen ausgehende Risiken auf föderaler, provinzialer und kommunaler Ebene zu erkennen und eine entsprechende Noteinsatzplanung zu entwickeln.