Nukleares-Risiko

Alerte à la population
Planification d'urgence
Kernkraftanlag (C)Belga

In Belgien gibt es fünf kerntechnische Anlagen: Doel und Tihange (Engie), Mol-Dessel (Studienzentrum für Kernenergie SCK-CEN und Belgoprocess) und Fleurus (Nationales Institut für Radioelemente, IRE). In der Nähe unserer Grenzen befinden sich auch andere Kernkraftwerke, die bei einem Kernunfall Auswirkungen auf unser Land haben : Borssele (Niederlande), Kernkraftwerk von Delta, und Chooz (Frankreich), Kernkraftwerk von EDF.

Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls in einer kerntechnischen Anlage ist zwar klein, aber trotzdem real. 

Noteinsatzplan für nukleare Risiken

Seit 1991 gibt es in Belgien einen nationalen Noteinsatzplan für die Bewältigung nuklearer und radiologischer Unfälle.

Nach einigen Monaten offener Konzertierung mit allen betroffenen (inter)nationalen Partnern, aber auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft ist dieser Noteinsatzplan für nukleare und radiologische Risiken für das belgische Staatsgebiet 2018 angepasst worden (AM 18/01/2018). Diese Anpassung beruht auf verschiedenen Faktoren: 

  • Entwicklungen in den Bereichen Noteinsatzplanung und Krisenbewältigung,
  • Schlussfolgerungen aus Übungen und Projekten,
  • Erkenntnisse aus realen Störfällen (Fleurus 2008, Fukushima 2011),
  • Empfehlungen von Experten in diesem Bereich (IAEO, Europäische Kommission, Hoher Gesundheitsrat),
  • Feedback von Bürgern (gesammelt z. B. bei Podiumsdiskussionen).

Was können Sie tun?

Weitere info: www.nuklearrisiko.be.