Contact-Center für Notfallsituationen

Im Rahmen der Notfallplanung und Krisenbewältigung stellt das Krisenzentrum den lokalen Behörden seit 2011 ein "Contact-Center" zur Information der Bevölkerung in Notsituationen zur Verfügung.
Contact center de crise

24/7

Der Einsatz dieser Infrastruktur erfolgt über ein Rahmenabkommen in Zusammenarbeit mit der belgischen Firma IPG. Aufgrund der vereinbarten Dauerbereitschaft ist es rund um die Uhr möglich, diese Infonummer binnen einer Stunde freizuschalten und mit mindestens 4 Telefonisten zu besetzen. Das Contact-Center kann bis zu 400 Anrufe pro Stunde bearbeiten. Die Anzahl Telefonisten kann bedarfsgerecht angepasst werden. Diese Telefonisten werden in Zusammenarbeit mit dem FÖD Inneres und dem FÖD Volksgesundheit geschult.

Synergie D2/D5

Der FÖD Inneres und der FÖD Volksgesundheit haben darüber hinaus vereinbart, dass über das Contact-Center für Notfallsituationen sowohl die "D5-Anrufe" (allgemeine Information) als auch die "D2-Anrufe" (Information der Opfer und ihrer Angehörigen) abgewickelt werden können. "D2-Anrufe" werden von geschultem Personal, das vom FÖD Volksgesundheit in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz entsandt wird, bearbeitet. 

Zur Verfügung der lokalen Behörden

Lokale Behörden, die mit einer Notsituation konfrontiert sind, können im Rahmen ihrer Aufträge in Sachen Krisenmanagement auf das Contact-Center zurückgreifen.

Das Contact-Center kann nur über eine Vereinbarung mit der Gesellschaft IPG in Anspruch genommen werden. Ziel dieser Vereinbarung ist es, die Bedingungen für die Aktivierung und die Benutzung dieser Infrastruktur - worunter die finanziellen Aspekte bei Aktivierung - zu bestimmen und eine gesicherte und rasche Authentifizierung zu ermöglichen.